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Lebensgefahr für die Giessen

Seit alters her gibt es Giessen entlang des Rheines. Hin und wieder wurden sie durch kräftige Hochwasser "durchgeputzt".

Seit der Rheinbegradigung werden die Giessen jedoch nicht mehr vom Hochwasser berührt. Das hat fatale Folgen. Durch herabfallendes Laub, Einspülungen durch Regen und absterbende Unterwasserpflanzen bildet sich am Grund des Quelltopfs eine Sedimentschicht (Schlamm). Diese Schicht wird von Jahr zu Jahr dicker. Schließlich verlandet der Giessen, die Quellen versiegen. Ein weiteres Juwel der Natur ist verschwunden.

Eine ganz besondere Gefahr bilden die geplanten sogenannten "ökologischen Flutungen".

Bei diesen Flutungen wird stark sedimenthaltiges Rheinwasser in die Giessen geleitet. Das Wasser steht mehrere Tage über den Quellen. Das Sediment sinkt ab und verkürzt dadurch die Lebenszeit der Giessen gewaltig.

Sehen Sie sich dazu eine Dokumentation aus den Jahren 2006 und 2007 an. Wir zeigen in eindrucksvollen Über- und Unterwasseraufnahmen wie ein Quellsee durch Sedimenteintrag nach und nach zerstört wird. Durch die besondere Lage zum Rhein durchflutet das Hochwasser des Rheines den Quellsee nicht. Die Strömungsgeschwindigkeit sinkt zu einem bestimmten Zeitpunkt auf null (Stau) und Sediment lagert sich ab. Somit wird in diesem Quellsee das Geschehen bei einer Gewöhnungsflutung simuliert und zeigt, was unsere Quellen bei den sogenannten ökologischen Flutungen erwartet. Dokumentation "Flutung ausser Kontrolle

Hochwasser mit starker Sedimentfracht dringt in einen Giessen ein...




Die Quelle ist tot...

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